Wir Pferdemädchenmädchen...

Zum Lachen

Springreiter vs. Dressur

In der gesamten Turniersaison 2017 war ich natürlich nicht nur zum Reiten auf den Turnieren, sondern vor allem zum Gucken. Wir Reiter gucken ja unglaublich gerne zu. Ob der Neuen im Stall beim Reiten, bei der ersten Springstunde, beim Runterfallen, bei der Bodenarbeit oder eben auf den Turnieren. Turniere geben uns schließlich soooo viel. Dort können wir Reiter aus jeder Klasse und jeder Sparte sehen. Je nachdem wo wir zugucken, fühlen wir uns mit unserer eigenen Reiterei hinterher viel besser oder eben viel schlechter. Im seltensten Fall stauben wir mal ein oder zwei Schleifchen ab, viel öfter allerdings noch eine Bratwurst zusätzlich, weil der Stand gleich schließen will. Neben unzähligen Kalorien, die wir jeden Turniertag aufnehmen, nehmen wir allerdings noch etwas ganz anderes auf:  Die Bestätigung sämtlicher Vorurteile gegen uns.

mehr lesen 0 Kommentare

Zum Schmunzeln

Was reiter verärgert oder "Ich war´s nicht"

Passend zu meinem letzten Beitrag, in dem es darum ging, welche Kleinigkeiten uns glücklich machen, wird es in diesem Beitrag darum gehen, was für Kleinigkeiten uns auf die Palme bringen. Grundsätzlich sind wir Reitermädchen ja ziemlich gelassen und hart im Nehmen:  

 

Ein 600 Kilo Pferd steht auf deinem Fuß? – Fünf Meter humpeln, Fuß ausschütteln und das war´s, gleich ist schließlich Unterricht.

Neue Reithose und dein Pferd erschreckt sich genau vor der tiefsten Matschpfütze? – Wir kennen es ja nicht anders. Kurz abgewischt und gut.

 

 

Die Prüfung startet anstatt um 12:00 Uhr doch erst um 15:00 Uhr? – Kein Problem, dann essen wir halt noch einen Crêpe, eine Bratwurst, zwei Stück Kuchen und schauen beim Springen zu.

mehr lesen 0 Kommentare

Zum Schmunzeln

Was Reiter entzückt

Wir sind ja nun wirklich eine ganz besondere Spezies. Das fällt vor allem auf, wenn sich mehrere Reitermädchen in einer Gruppe zusammen tummeln, und Außenstehende mal Mäuschen spielen. Auch die Vorurteile gegen uns Reitermädchen sind schier unendlich: Wir würden nur über Pferde sprechen, hätten nie Zeit und vor allem seien wir „voll reich“ – sonst könnte man sich ja so viel Schnickschnack gar nicht leisten. Und das Schlimmste ist: Wir würden uns angeblich mit nichts zufrieden geben. Und das stimmt ja nun mal absolut nicht. Eigentlich sind wir total schnell zufrieden gestellt und die besonders kleinen Sachen freuen uns am allermeisten…

mehr lesen 0 Kommentare

Hufkratzer Nr. 5

Wie Eichhörnchen

Viel Sport ist gesund, viel frische Luft hält das Gehirn fit. Vielleicht ist das ja bei jeder anderen Sportart so, aber definitiv nicht bei uns Reiter. Wir haben das kürzeste Kurzzeitgedächtnis, das es gibt. Wir können uns einfach Dinge absolut schlecht merken - das liegt bestimmt an dem permanenten Äppelmief, der uns in den Nasen hängt. Das, was jetzt gesagt wird, ist in fünf Sekunden schon wieder vergessen. Klassisches Beispiel aus einer Reitstunde:

Random Reitlehrer: "Nimm die Hacken runter und die Ellbogen an den Oberkörper!"

Ich, einen Zirkel weiter, sehe aus als würde ich zu dem Enten-Tanz tanzen und gleich abheben.

mehr lesen 0 Kommentare

Das Leid der Ponyreiter - Klein aber oho

Ponys für alle!

Ja, wir Ponyreiter haben es schon nicht leicht. Ein Pony zu besitzen sehen viele ja schon als Zeichen völliger Nutzlosigkeit und Nichtskönnen an, zu allem Überfluss werden die Ponys aber auf den Turnieren noch einmal unterteilt. Da gibt es dann K-, M- und G-Ponys. Klein, mittel und groß. Nicht nur, dass man abfällig betrachtet wird aka „die hat ja nur ein Pony“, jetzt wird noch zusätzlich separiert und K-Ponys dürfen an manchen Prüfungen nicht teilnehmen. Und ich hab schon einige kleine Welsh-Ponys gesehen, da könnten sich die ‚richtigen‘ Pferde eine Scheibe von abschneiden. Hier soll es jetzt aber mal um das Leid von uns Ponyreitern gehen.

mehr lesen 0 Kommentare