Das Pony hat Pfeffer im Arsch

Mehr Energie bei kaltem Wetter

Lange kam nichts mehr von uns - jedenfalls nicht hier. Das lag zum einen daran, dass ich noch mal im Urlaub in Italien war und mir so den Sommer noch verlängert habe und zum anderen liegt bzw. lag es daran, dass ich noch einiges anderes auf meiner Liste hatte, was abgearbeitet werden musste, aber nun erst mal zu den Ponys zurück. Alin geht´s wirklich blendend, wie man unschwer auf dem Bild erkennen kann. Vor unserem Urlaub hatte ich sie schon ganz gut wieder im Training. "Ganz gut" bedeutet nach einer fünf-monatigen Reitpause übrigens, dass wir fünf Runden am Stück traben konnten und sogar ein bisschen Galopp möglich war. So langsam kommt die Kondition und auch die Motivation wieder zurück...

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Aufbautraining nach Reitpause

Endlich geht es wieder los!

Ihr Lieben, nachdem der Blog reittechnisch die letzten Monaten eher auf Sunny eingestellt war, kann es nun endlich mit beiden Ponys wieder los gehen!

Am Montag war der Tierarzt nochmal da und hat Alins Bein durch gecheckt. Für diejenigen, die neu hier sind: Alin hat sich so ziemlich genau an Ostermontag so schlimm das Bein gezerrt, dass sie bis jetzt pausieren musste. Die Bänder waren gezerrt und zusätzlich hatte das Mäuschen auch noch eine fiese Entzündung im Hufgelenk - es war heiß, geschwollen muss ziemlich geschmerzt haben. Weil zu dem Zeitpunkt schon fest stand, dass die Genesung wohl länger dauern wird, habe ich mich dazu entschlossen, das Pony besamen zu lassen. Das war sowieso geplant, aber eben erst fürs nächste Jahr. So hat sich nun dieses Jahr alles etwas verschoben und wir bekommen 2019 nun offiziell Pferdenachwuchs - ich freue mich riesig auf das kleine Baby!

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Jakobsweg

Auf dem Jakobsweg

"Ich bin dann mal weg" - ganz nach dem Motto von Hape Kerkeling habe ich mich ganz still und heimlich zum Jakobsweg aufgemacht und habe dort die letzten drei Wochen verbracht und über 500 Km zu Fuß zurück gelegt. Was ich mir davon versprochen habe? Eigentlich nichts. Ich war einfach nur gespannt darauf, wie ein solcher Trip einen selbst verändert oder eben wie man sich auch nicht verändert. Ich kann jetzt abschließend, wo ich wieder da bin, allerdings sagen, dass das mit die beste Entscheidung war, die ich je gefällt habe. Diese Auszeit war wirklich eine komplette Auszeit. Ich kann das schwer beschreiben, aber jeder Tag hatte einfach seinen ganz bestimmten Rhythmus: Um 6 aufstehen, bis 16 Uhr wandern, 18 Uhr essen und um 19 Uhr schlafen gehen. Dieser gleiche Rhythmus entspannt fast mehr als ein Urlaub am Strand. Der Kopf ist einfach mal entlastet. Das einzige was zählt, ist der Weg, den man zurück gelegt - tagein, tagaus. Ich habe viel positives von dieser Reise mitnehmen können. Das wichtigste an diesen Ansichten ist die Erkenntnis darüber, was ich zukünftig auf keinen Fall weiterhin in meinem Leben haben will: Menschen, die mir nicht gut tun, Dinge, die ich eigentlich gar nicht mag, aber zur Liebe anderer trotzdem gemacht habe, Stress, es allen recht machen zu müssen usw. Die wichtigste Erkenntnis ist wohl das "Nein". Einfach mal "Nein" sagen und sich hinterher nicht schlecht fühlen, nicht rechtfertigen müssen. Eine Erkenntnis, die ich erst viel zu spät gefunden habe.

 

Natürlich war der Trip anstrengend und ich habe nicht nur einmal ans Aufgeben gedacht, aber Aufgeben ist einfach nicht. Das musste ich tun. Für mich selbst, meinen Körper und meine Seele. Ich kann mit absoluter Gewissheit sagen, dass das nicht das letzte mal war, dass ich den Jakobsweg gepilgert bin. Niergendwo anders passt das Sprichwort "Der Weg ist das Ziel" besser als zum Jakobsweg. Eine Erfahrung und Selbstkenntnis, die ich wirklich jedem ans Herz lege. 

Nein, ich habe vorher nicht trainiert, bin keine passionierte Wanderin und habe neben dem Reiten nicht wirklich Sport betrieben und dennoch bin ich in Santiago angekommen. Aber das Ankommen war auch nicht das Besondere. Ich war ehrlich gesagt zu tiefst traurig über das vermeintliche Ziel, weil damit die 'Reise' erst mal endet. Ich habe weder meine Freunde, noch die Pferde vermisst. Ich gebe es offen und ehrlich zu. Natürlich wusste ich, dass sie bestens versorgt waren und ich mir absolut keine Sorgen machen muss. Absichtlich habe ich auch gar nicht erst nachgefragt. Hatte das Handy zu 90% der Reise aus und habe es auch nicht gebraucht. Ich habe die Natur genossen, den Weg, die Anstrengung, die Luft und das 'am Leben sein'.

Es gibt nichts wichtigeres, als mit sich selbst im Reinen zu sein...

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Ohne Fleiß, kein Preis

3. L Platzierung

Am Wochenende stand vor unserem langen Urlaub noch mal ein Turnier an. 

In Bodenwerder bin ich genau vor einem Jahr meine erste L Dressur geritten, umso schöner, dass ich dieses Jahr wieder dort hinfahren konnte. Der Weg ist zwar etwas weiter, aber dennoch lohnt es sich in vollem Maße. Das Turnier ist einfach super schön organisiert und aufgebaut. Es gibt einen externen Springplatz auf Gras, der einmal komplett umzäunt ist. Als Zuschauer kann man also an beliebiger Stelle stehen und zuschauen und man hat immer alles im Blick. Die Dressur findet immer in der Halle statt, die total schön hell und geräumig ist. Die Richter sitzen auch nicht mit drin, sondern schauen den Ritten durch Fenster zu, was ich persönlich noch mal entspannter finde. Das Abreiten ist draußen auf einem großen Platz genau gegenüber von ein paar Tennisfeldern, aber die Pferde hat das im großen und ganzen nicht wirklich gestört - nur die Sprenkleranlage fanden einige dann doch gruselig...

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Harmonie zwischen Pferd und Reiter

Wie zu Hause...

Sunny ist nun schon seit gut 2 Jahren ein Teil von unserer "Familie". Sie gehört zwar meinem Freund, aber dennoch ist sie auch ein alltäglicher Teil von meinem Leben geworden. Ich bin auch von Anfang an ehrlich zu euch: Gefühlstechnisch kann sie Alin natürlich lange nicht das Wasser reichen, aber das wird niemals wieder ein Pferd können. Alin ist einfach mein Herz, mein Leben, mein Alles. Sunny war zwar immer ein Teil davon, aber wenn es mit uns mal nicht geklappt hat, war das nicht schlimm, weil Alin eben noch da ist. Natürlich bin ich immer lieber mein Pony geritten und wenn es mit Sunny mal schwierig wurde, dann noch umso mehr. Ich hab es mir also immer ziemlich leicht gemacht. Auch wenn dieses große Schimmelchen natürlich schon längst ein Platz in meinem Herzen hat, so hab ich mich doch trotzdem nie wirklich auf sie eingelassen - bis jetzt...

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Gesundheitsupdate

Alin gesund?!

Nachdem Alin weder gelahmt hat, noch etwas dick ist, noch warm oder sie irgendwelche anderen Einschränkungen hat, habe ich mich dazu entschlossen, einen Spezialisten auf ihr Bein schauen zu lassen und das Ergebnis ist wirklich ganz wunderbar! 

Alle Sehnen und Bänder sind glatt wie ein Baby Popo - sie wird auf jeden Fall wieder so topfit, wie früher! Durch die Entzündung waren die ersten Bilder vom Ultraschall einfach super undeutlich, weil die Flüssigkeit in das umliegende Gewebe gelaufen ist. Jetzt konnte man allerdings alles ganz genau sehen.

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Bei den Großen...

Löwen Classics 2018

Vom 02.März 2018 bis zum 04. März 2018 war es wieder soweit: Die Volkswagenhalle Braunschweig öffnete für die diesjährigen Löwen Classics ihre Tore und ich war das erste mal offiziell als Bloggerin dabei! Wie sehr ich mich über meinen Ausweis gefreut habe, muss ich euch wohl nicht berichten, aber ich möchte euch sehr gerne teilhaben lassen an diesem großartigen Turnier - ja, auch Dressurreiter gucken Springsport (ist ja eigentlich auch viel spannender, aber das würde eine Dressurdiva natürlich niiiiiiemals zugeben...)

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Wenn´s mal nicht klappt...

Ponys sind keine Maschinen...

War euer Dienstag auch so unproduktiv wie meiner?:D Zuerst stand heute morgen ein Termin beim Schmied an - um 10 Uhr bei -10 Grad! Da niemand anderes konnte - Studenten haben halt immer Zeit :D - habe ich gleich auch die Betreuung von Casparow (siehe Bild) mit übernommen!

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Wo ist Sunny?

Was ist eigentlich mit Sunny?

Vielleicht ist es euch aufgefallen, vielleicht auch nicht. Sunny kam die letzten Wochen auf meinem Blog und den anderen Kanälen ziemlich kurz. Fotos habe ich eigentlich gar keine von ihr gemacht und dementsprechend auch nicht gepostet. Das hat einen ziemlich einfachen Grund: Sie war krank! Was genau Sunny hatte, können wir und auch der Tierarzt gar nicht genau sagen, aber auf jeden Fall ein Infekt, der sich so heimlich in ihrem Organismus eingenistet hat, dass wir es erst recht spät gemerkt haben...

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Gut vorbereitet...

Gut vorbereitet in die neue Saison

"Immer lächeln!" ist schon mal der wichtigste Ansatz für all eure Ziele und Pläne hinsichtlich des Reitsports. Ihr müsst euch immer im Klaren darüber sein, dass wir ein Hobby und einen Sport betreiben, in dem zwei unterschiedliche Lebewesen mit einander agieren. Somit läuft nicht immer alles nach Plan, aber wenn ihr euch den Spaß am Reiten nicht nehmen lasst und von vornherein mit Spaß und einem Lachen an die Sache heran geht, kann es gar nicht so schlimm werden. Im Schlimmsten Fall lacht ihr einfach über die verbockte Runde! Ein weiterer Vorteil des Lächelns ist natürlich das sofortige Entspannungsgefühl - nicht nur angestrengt und konzentriert auf dem Pferd sitzen, zwischendurch einfach mal die Gesichtsmuskeln lockern - eine kleine Tanzeinheit auf dem Pferd tut ihr übriges und schon seid ihr viel entspannter!

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Vertrauen

Vertrauen kann man nicht kaufen

Viel zu vieles nehmen wir einfach als "selbstverständlich" hin - vor allem, wenn es um unsere Pferde geht. Aber so selbstverständlich ist es gar nicht, dass unsere Mäuse mit uns zusammen an einer befahrenen Straße vorbei gehen, dass sie sich nicht erschrecken, wenn ein Irischer Wolfshund auf sie zu gerannt kommt, dass sie sich neben uns wälzen oder gar hinlegen, dass sie uns durch das tiefste Gestrüpp folgen, dass sie über Planen laufen, für uns auf einen Anhänger gehen etc. Die Liste könnte man endlos erweitern. Letzte Woche war bei uns fürchterlicher Sturm und wir haben uns kurzer Hand überlegt, die Pferde etwas abzulenken und ein bisschen Bodenarbeit-Anti-Schreck-Training-Zirzensik mit ihnen zu machen...

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Unsere Problemchen Teil 1 - Galopp

Warum ich schwierigkeiten mit dem Galopp habe

Hallo ihr Lieben,


in dieser ganzen "mehr Realität im Netz" Debatte, springe ich jetzt auch mal auf den Zug mit auf. Problemchen haben wir alle, egal in welcher Sparte oder Klasse wir unterwegs sind. Nur die tollen Bilder zu posten - ja, sie sehen schön aus - verzerren leider die Wirklichkeit.
Also habe ich mir überlegt eine kleine Reihe über meine Reit- und Pferdeprobleme zu machen, in denen sich vielleicht der ein oder andere wiederfindet.

Den Start macht bei mir das größte Sorgenkind:

Der Galopp!

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Wo ist die Motivation?

Durch eine Trainingspause zu mehr Motivation

Reiten ist ein ziemlich Zeit intensives Hobby. Nicht nur, wenn man sich auf Turnieren messen möchte, sondern auch wenn man einfach nur ganz gemütlich ausreiten möchte. Stall- und Boxenpflege, ausmisten, putzen, abäppeln und reiten sind nur einige der Arbeiten, die quasi tagtäglich auf uns Pferdemädchen zukommt. Ich persönlich stehe nicht in einem Vollversorgerstall, das bedeutet, alles was rund herum anfällt, muss selbst erledigt werden und das kostet Zeit. Manchmal so viel Zeit, dass ich hinterher gar keine Lust mehr habe zum Reiten oder anders rum, dass ich nach dem Reiten keine Lust mehr habe, die Stallarbeit zu erledigen. Schließlich kommt das tagtäglich erneut auf uns zu. Ich kann nicht einfach mal sagen, ich komme die nächsten drei Tage nicht. Das würde nämlich bedeuten, die Ponys hätten weder Futter, noch Wasser auf dem Paddock, noch eine saubere Box und das geht einfach nicht. Ich habe mir das Hobby schließlich ausgesucht.

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reiten

Dressurtraining

Eigentlich wollte ich heute endlich mal wieder ausreiten, aber das Wetter hat mir leider einen Strich durch die Rechnung gemacht. Seit Tagen regnet es nun schon und alles steht unter Wasser. Unser Paddock ist ein einziges Feuchtbiotop und nachmittags stehen die Ponys schon immer ganz ungeduldig am Zaun und warten darauf, dass sie rein geholt werden. 

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