Alin ist krank und Sunny übermotiviert

Wenn das eine Pony Bauchschmerzen hat und das andere nur rennen möchte

Es ist Nikolaus, die Weihnachtsmärkte sind in vollem Gange, überall sind blinkende Lichter und ganz viel Glitzer und eigentlich kann man in dieser Jahreszeit gar nicht betrübt sein und dann kommt Alin - die mir Bauchschmerzen bereitet, weil sie jetzt schon seit längerem Bauchschmerzen hat und im Gegensatz dazu strotzt Sunny nur so vor lauter Energie und Bewegungsdrang und ich habe Mühe, sie überhaupt in Zaum zu halten...

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Equipment

Anti-rutsch pad

Jeder Reiter kennt wohl das Problem mit dem passenden Sattel - jedenfalls, wenn einem der Rücken seines Pferdes nicht egal ist und davon gibt es anscheinend wirklich genug.

Niedriger Widerrist, breiter Rücken, schmale Schulter - bei einem solchen Exterieur entpuppt sich die Sattelsuche meist als schwieriges Unterfangen. Was aber, wenn der Sattel eigentlich super sitzt, aber trotzdem ständig nach vorne oder nach hinten rutscht? 

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Wurmkur - einfach geben oder testen lassen?

Wurmkur - Systematisch oder Selektiv?

Jetzt während der endenden Weidesaison stehen viele Pferdehalter und Pensionsbetriebe wieder vor der schwierigen Frage nach der Entwurmung: Sollten alle Pferde eines Bestandes gemeinsam entwurmt werden? Wie oft sollte entwurmt werden? Was ist mit den Resistenzen, die die Würmer entwickeln? Was gibt es für Alternativen zum Entwurmen? Ich habe quasi den Selbsttest gemacht und vor der obligatorischen Weidesaison-Ende-Wurmkur einfach mal eine Kotprobe eingeschickt und auf Würmer untersuchen lassen... 

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Pferde getreidefrei füttern

Ohne Getreide - geht das?

Denkt man an Pferdefütterung, denkt man im ersten Schritt wohl direkt an Hafer, Heu und Gras. So entsteht auch irgendwie der Irrglaube, dass jedes ‚gute‘ Pferd Hafer oder anderes Getreide bekommen muss. Liest man sich mal durch die Facebookgruppen ein wenig durch, stößt man immer wieder auf zahlreiche Vorurteile und Pauschalisierungen in Sachen Pferdefütterung:

 

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Futterumstellung

Futterumstellung Teil 1

Sunny ist grundsätzlich sehr speziell, würde ich sagen. Egal, wie viel Futter wir reinhauen - irgendwie nimmt sie nicht zu. Anfang des Jahres ist uns das noch extremer aufgefallen, weil wir ganz normal für diese Saison trainiert haben und dementsprechend das Futter nochmal angepasst haben. Auch vom Reiten her war sie ziemlich komisch drauf, immer super nervös und aufgedreht. Wenn es Futter gab, hat sie den Hafer eher verschmäht und sich sofort aufs Heu gestürzt oder auf das Müsli. Nach dem Fressen hat sie permanent gegähnt und war einfach komisch. Gerade auch dieses Verschmähen von Hafer kam mir besonders komisch vor... Dazu kam noch die Tatsache, dass sie schlagartig auch super empfindlich am Bauch war: Beim Gurten und sogar beim Putzen. Wir haben uns das ein paar Wochen angeschaut und dann beschlossen, dass ja irgendwas sein muss. Laut Tierarzt war sie aber bester Gesundheit...

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DIY Bremsenfalle

Bremsenfalle selber bauen

Mich nerven Bremsen einfach. Das ist so und daran wird sich auch nichts ändern. In zahlreichen Gruppen wird man ja immer gleich als ‚Unmensch‘ betitelt, wenn man die Bremsen tot schlägt und sie hätten ja auch eine Daseinsberechtigung. Natürlich haben sie das, aber nicht an meinem Bein, an meinem Arm oder an meinem Pferd. Diese fiesen Biester setzen sich nämlich immer genau dahin, wo man das Pony natürlich nicht mit Spray eingesprüht hat oder wo der Schweif einfach nicht hin kommt. Und ich glaube es gibt niemanden, der die Bremse munter Blutsaugen lassen würde:

1.      Tut das echt weh!

2.      Entzündet sich der Stich bei mir immer übelst doll und ich sehe aus, als hätte ich irgendwelche Geschwüre.

 

Also hab ich mich mal auf die Suche gemacht nach effektiven Mitteln gegen Bremsen auf der Pferdeweide. Morgens hin zu fahren, um die Pferde mit Bremsenblocker einzusprühen schaffe ich zeitlich einfach nicht und wenn sie sich wälzen oder schwitzen lässt die Wirkung eh nach. Also brauche ich was, das permanent hält. Im Internet hab ich dann ‚Sticky Trap‘ mit ihrem Bremsenfallenleim gefunden und das hab ich auch gleich mal ausprobiert.

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Wundermittel Ballistol

Ballistolöl als Fellpflege

Heute muss ich euch mal ein wahres Wunderprodukt vorstellen! Alin hat seit Jahren schon Mauke und so richtig haben wir es nie weg bekommen. Blutuntersuchungen gemacht, gegen Pilz und Milben behandelt und immer schön sauber gehalten. Trotzdem hat es nie wirklich eine Besserung gegeben. Zum Glück ist Alins Mauke nicht nässend oder Wund und sitzt auch nicht in der Fesselbeuge, sondern höher – es stört sie also zum Glück nicht und tut nicht weh, sieht halt nicht schön aus. Dann bin ich irgendwann zufällig durch einen Tipp einer Bekannten auf das Ballistolöl gekommen und nach regelmäßiger Anwendung sind tatsächlich sämtliche Krusten verschwunden und das Fell sogar nachgewachsen. 100% weg ist die Mauke nicht, aber wir können einen wunderbaren Ist-Zustand erhalten ohne Krusten und Wunden und vor allem bleibt die Haut geschmeidig.

 

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Tierarzt kommt!

Wenn das Pony Zahnweh hat

Gerade mit den Zähnen sollte man nicht spaßen und sie deshalb regelmäßig kontrollieren lassen. Eigentlich mussten die Zähne bei Alin immer nur so alle 2 Jahren gemacht werden, aber mit dem 'zunehmenden' Alter verändert sich eben auch das und sie hatte jetzt schon nach einem Jahr wieder einige Kanten und Rillen die entfernt werden mussten. Zähne machen ist meist immer mit einer Sedierung verbunden und stellt für mich persönlich dann schon immer etwas schreckliches dar. Ich hasse es, wenn es dem Purzelchen nicht gut geht und ich sie so wackelig sehen muss.

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Bitte nicht füttern!

Warum immer alle fremde Pferde füttern müssen

Weil das gerade bei uns im Stall wieder Thema war, greife ich das jetzt hier auch nochmal auf. Eine neue Einstellerin hat verkündet, dass wir Anderen es bitte unterlassen sollen, ihrem Pferd Möhrchen oder Leckerlies zu geben, wenn sie nicht da ist. Es sei ja ihre Aufgabe.

Mine erste Reaktion war natürlich sofort „Ähhh, warum stellt sie sich so an?!“ Aber wenn ich nochmal genauer über das Thema nachdenke, ist es völlig logisch. Warum sollte ein fremder Mensch meinem Pferd Futter geben? Es ist weder dem Hungertod nah, noch habe ich zu wenig Geld um selbst für genügend Futter zu sorgen. Es ist also eigentlich selbstverständlich, dass man fremde Pferde nicht füttert. Außer natürlich zur Beruhigung, falls was vorgefallen ist.

Warum sind so viele Fußgänger immer darauf bedacht, Pferde zu füttern? Niemand würde auf die Idee kommen einem Hund in der Fußgängerzone eine Dose Nassfutter aufzumachen oder ihm gar etwas von den eigenen Gummibären abzugeben. Wenn ich also beobachte, dass wieder Passanten meine Pferde füttern, brülle ich in einer Lautstärke, die es mit dem Horn von Gondor aufnehmen könnte, dass sie das bitte unterlassen sollen. Als Antwort bekommt man meist nur ein blödes

 

„Ist doch nur Gras!“ – Ja, aber trotzdem.

 

„Es hat ja aber auch Gras auf der Wiese.“ – Ich weiß, aber es sind aber auch schon Leute auf die Idee gekommen Gummibären samt Plastik zu verfüttern!

 

„Das machen wir ja überhaupt nicht!“ – Es geht mir einfach nur ums Prinzip. Bitte füttern sie meine Pferde nicht.

 

„Sie werden schon nicht von Gras sterben!“ – aber wenn sie irgendeine Pflanze ausversehen pflücken die giftig ist?! Außerdem bekommt das Pferd genug zu fressen!

 

„Ja, aber es guckt zu süß!“ – Trotzdem! Füttern verboten! Manche Pferde können Koliken oder so bekommen. Wollen sie dann dafür haften?

 

„Warum sollte ich?“ – Ähhhhhh, weil sie die Tiere ohne Einverständnis einfach so füttern! Das ist Privateigentum!

„Ja und das hier ist ein freier Fußweg…“

 

So könnte man das Gespräch unendlich fortführen und mein Gegenüber würde es trotzdem nicht verstehen. Ich glaube, die meisten wollen es einfach nicht verstehen! Ein fremdes Pferd wird nicht gefüttert. Punkt. Außer der Besitzer erlaubt es und hat nichts dagegen. Aber ansonsten ist es tabu. Ich finde die Einstellung auch überhaupt nicht ‚gemein‘ oder ‚böse‘ oder ‚fies‘ oder ‚eingebildet‘ – so nach dem Motto mein Pferd ist was Besseres. Aber es ist halt einfach so. Man weiß nie, ob das Pferd irgendeine spezielle Krankheit hat oder Eigenarten, die eben durch das Leckerli füttern entstanden sind oder ob es beißt usw. Letzten Endes sind trotzdem immer wir Schuld, wenn etwas passiert. Weil eben kein Schild da stand oder niemand es verboten hat oder niemand was dagegen gesagt hat, weil das Pony halt so süß geguckt hat oder oder oder.

Deshalb will ich mich einfach absichern:

 

 

Füttern verboten - egal wie süß das Pony guckt!

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Akupressur

Akupressur bei Pferden

Akupressur – hat bestimmt jeder schon mal gehört. Ich hab jetzt ganz viel recherchiert und möchte euch nun ein paar Akupressur Punkte vorstellen, um das Wohlbefinden eures Pferdes zu steigern!

Die Druckpunkte im Folgenden könnt ihr immer und überall anwenden, wenn euer Pferd angespannt, nervös oder unruhig ist. Akupressur kommt, ebenso wie die Akupunktur, aus der klassisch chinesischen Medizin. Erkrankungen, egal ob beim Mensch oder beim Tier, beginnen laut der chinesischen Medizin mit einer Störung des Energieflusses – das kann sich zum Beispiel in Blockaden äußern, Rittigkeitsproblemen, Verspannungen usw. Die Akupressurpunkte liegen bei jedem Pferd, egal ob Pony oder Großpferd, egal welche Rasse, immer an derselben Stelle.

 

Da Alin manchmal etwas einseitig fest ist und vor allem auf dem Turnier sehr angespannt ist, habe ich mich dazu entschlossen einige Akupressurpunkte auszuprobieren. Keine Angst – ihr könnt nichts ‚kaputt‘ machen. Im schlimmsten Fall funktioniert es eben nicht. Ich muss aber sagen, dass ich echt begeistert bin – vor allem von dem Ying&Yang Ausgleich, weil er eben einfach so einfach ist. Ein Video dazu ist in Bearbeitung.

 

 

Wichtig ist, dass bevor ihr euer Pferd behandelt, ihr selbst ruhig und ausgeglichen seid – das ist die Grundvoraussetzung!

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Mauke Behandlung

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