Abwehrkräfte Pferd

Abwehrkräfte stärken - Fütterung, Haltung und Bewegung

Das Immunsystem bei einem gesunden Pferd sollte ohne Probleme in der Lage sein, den Organismus gegen äußere Umwelteinflüsse, Bakterien und Viren sicher abzuschirmen. Das Immunsystem und der gesamte Organismus sind aber so komplex, dass das Pferd immer ganzheitlich betrachtet werden muss. Vor allem die Haltung, Bewegung und die Fütterung wirken sich maßgeblich auf die Gesundheit aus – und wie immer gilt auch hierbei: Prophylaxe ist besser als Nachsehen.

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Pferdepflege

Pferdepflege im Winter

Dreckige Pferde sind glückliche Pferde – soweit so gut. Dabei kommt es natürlich nicht darauf an, dass das Pferd an sich dreckig ist, sondern dass sich Pferde für ihr Wohlbefinden gerne und ausgiebig wälzen und darum "dreckig" werden. In einer 24/7 Weidehaltung würde dieser Schmutz aber durch den Regen oder durch die gegenseitige Fellpflege wieder abfallen. Außerdem schützt der Schmutz vor lästigen Insekten und der Witterung – in Stallhaltung sieht das ganze aber anders aus. Die Zeiten auf der Weide oder dem Paddock sind begrenzt, ebenso die Zeiten, die die Pferde in einer Gruppe verbringen. Dazu kommt noch, dass die meisten Paddocks im Winter matschig und feucht sind und die meisten Pferde Decken tragen. Durch diese veränderten Haltungsbedingungen gibt es auch im Winter bei der Pferdepflege einiges zu beachten:

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Mauke

Mauke - Entstehung, Behandlung, Vorbeugung

Wer uns schon lange kennt, dem werden die komischen Hautveränderungen an Alins Hinterbeinen bereits aufgefallen sein. Seit sie dreijährig zu mir kam, hat sie Hautirritationen, was den Verdacht verhärtet, dass sich die Mauke bereits chronisch manifestiert hat. Wir haben hinsichtlich der Behandlung eigentlich alles durch, was der Markt und Tierarzt hergibt – nichts hat nachhaltig dafür gesorgt, dass die Symptome gänzlich abklingen. Deswegen ist die oberste Aufgabe gewesen, die betroffenen Stellen so gut wie möglich zu pflegen. Dazu gehört natürlich nicht nur die äußerliche Versorgung der gereizten Haut, sondern ein Rundumblick. Aus diesem Grund möchte ich hier einmal die wichtigsten Infos rund um das Thema Mauke erläutern und aufzeigen.

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Magengeschwür beim Pferd

Tipps im Umgang mit Magenpatienten

Neben Problemen des Bewegungsapparats und der Atemwege häufigen sich im Reitsport vor allem auch Probleme, die mit dem Verdauungstrakt in Verbindung stehen. Während man Lahmheiten und Verletzungen mit dem bloßen Auge bereits äußerlich sehen und Atemwegsbeschwerden auf Grund von Husten und Nasenausfluss erkennen kann, sind die Symptome bei Problemen des Verdauungstraktes oft sehr unterschiedlich, wodurch sie zu spät erkannt werden. Der Magen- und Darmtrakt kann dann allerdings schon nachhaltige Läsionen davon getragen haben. Magengeschwüre sind vor allem eins: langwierig. Und meistens sind sie nicht nur durch eine entsprechende Behandlung mit Medikamente zu kurieren, sondern mit einer ganzheitlichen Umstellung der Haltung, Fütterung, der Bewegung und vor allem auch im täglichen Umgang. Neben der langanhaltenden Gabe von Schmerzmitteln ist der Auslösefaktor Nummer 1 immer noch Stress. Entsprechende Prophylaxe hilft aber äußerst gut, damit auch einem Stress anfälligen Pferd nichts zu schnell auf den Magen schlägt.

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Hautprobleme beim Pferd

Wenns juckt und kribbelt

Nicht nur die Zeit des Fellwechsels strapaziert so manches Pferd. Auch im Sommer leiden viele Pferden unter den schwülen Temperaturen, den Bremsen und Fliegen, Kribbelmücken und Ekzem. Uns hat es zum Glück noch nie so schlimm erwischt, aber auch Alin hat hin und wieder mal kleine Baustellen. Auch, wenn das Fell im Sommer bedeutend kürzer und somit leichter zu reinigen ist, haben die meisten Pferde aber gerade in dieser warmen Periode Probleme mit der Hautgesundheit. Schweiß reizt die Haut, wenn er nicht nach dem Reiten ausgebürstet oder abgewaschen wird, Kribbelmücken setzen sich in den Fellbeugen und Ohren fest und Fliegen bringen die Augen zum Tränen.Nur ein paar Beispiele von vielen. Hinzu kommt bei Alins langer Mähne noch ein juckender Mähnenkamm durch die Stauhitze und nicht zuletzt drei Warzen, die jedes Jahr im Sommer wieder kommen und immer an den gleichen Stellen sitzen.

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Trockene Hufe - Biotin

Hufpflege

Während die Hufe der meisten Pferde im Winter zu weich sind und zu Strahlfäule neigen, ist das Horn im Sommer meistens zu hart und bricht aus. Wir Pferdemädchen stehen also quasi ganzjährig vor dem Problem, wie wir die Hufe denn nun richtig pflegen. Bei Alin hatte ich bisher eigentlich nie Probleme mit den Hufen - bis vor zwei Jahren. Das Paddock war über den nassen Winter einfach zu feucht. Die Pferde standen quasi dauernd im nassen und dementsprechend ist auch das Horn ziemlich aufgeweicht und Alin hat leichte Strahlfäule bekommen. Also haben wir die Strahlfäule behandelt und das Problem an der Wurzel gepackt: Das Paddock wurde vom Matsch befreit und neuer Boden aufgetragen. Nun stehen die beiden Ponys auch nach sieben Tagen Dauerregen im Trockenen. Während das eine Problem bekämpft wurde, tauchte im Sommer gleich das nächste auf: Sunnys Hufwand ist stark ausgebrochen, weil die Hufe einfach zu trocken waren. Nun lag das letztes Jahr sicherlich auch an dem extrem heißen Sommer, aber letzte Woche beim Schmied das gleiche Szenario: Der rechte Vorderhuf ist ausgebrochen und musste sogar verklebt werden. Also steht jetzt wieder vermehrte Hufpflege auf dem Plan.

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Lifehacks im Stall

Endlich Ordnung im Stall

Wir Reiter haben grundsätzlich mit sehr vielen Problemen zu kämpfen. Eines davon ist aber sicherlich der Aspekt der Ordnung und der Struktur. Da wir sowieso schon unzählige Stunden im Stall oder auf dem Turnier verbringen, kommen ein paar Stall-Life-Hacks, die uns das Reiterleben leichter machen, gerade recht.

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Pferde richtig anweiden

Tipps zum Anweiden

Das Anweiden stellt für viele Pferde alljährlich ein gefährliches Problem da. Und das, obwohl die meisten Fehler beim Anweiden leicht vermieden werden könnten. Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist das größte Problem die abrupte Umstellung von der faserreichen Nahrung (Heu und Stroh) im Winter auf das Saftfutter (Gras) im Sommer. Während der Wintermonate sind die Darmbakterien, die dem Pferd helfen das Gras vernünftig zu verdauen, sehr stark dezimiert. Um eine Fehlgährung im Magen- und Darmtrakt zu umgehen, sollten die Pferde deswegen sehr langsam an das Gras gewöhnt werden. Nur so kann sich das Anzahl der Darmbakterien ausreichend regenerieren. Besonders der Dickdarm ist aber grundsätzlich auf faserreiches Futter angewiesen, um intakt zu bleiben. Deshalb auch im Sommer die Heu- und Strohration nicht verringern. Nach diesem kurzen Exkurs stelle ich euch hier nun kurz und knackig die besten und wichtigsten Tipps rund ums Thema Anweiden vor.

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Fellwechsel Pferd

Mariendistel Öl beim Fellwechsel

Während manche Pferde den Fellwechsel leicht durch machen und relativ schnell im Sommerkleid dastehen, haben andere Pferde, meistens ältere oder kranke, doch ordentlich damit zu kämpfen. Während wir Alin letztes Jahr im Herbst geschoren haben und sie nun im Vergleich recht "wenig" Haare verliert, sieht Sunny ein wenig aus, wie ein gerupftes Huhn. Nach einer Lama Begegnung im letzten Jahr hat sie diese Situation anscheinend so gestresst, dass sie fast ihr gesamtes Deckhaar verloren hat - deswegen haben wir sie natürlich nicht geschoren. Das Fell hat aber im Prinzip bereits am nächsten Tag begonnen nachzuschieben und dementsprechend ist Sunny im Winter zu einem kleinen Eisbären mutiert.

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Mähnenpflege

Der Weg zur langen Mähne

Welcher Pferdebesitzern träumt nicht von einer langen, vollen Traummähne? Also die Großpferde-Sportschnitt-Pferdemädchen mal außen vor gelassen. Mich erreichen fast täglich Fragen zu Alins Mähne und der entsprechenden Pflege. Deswegen stelle ich euch hier meine besten Tipps und Tricks vor, wie auch ihr eine Traummähne „züchten“ könnt. Aber gleich vorweg: ohne Arbeit, Pflege und Zeit wird das nichts (außer ihr habt von Anfang an ein Mähnenwunder, aber dann bräuchtet ihr auch keine Tipps...).
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Schweifpflege

Schweifpflege Routine

Da ich gerade bei den Ponys äußerst akribisch in Sachen Sauberkeit bin, hab ich mir das mit einem Haflinger und einem Schimmel ja bestens ausgesucht. Während ich selbst im Stall meist total zerwühlt, überall Stroh und mit ungekämmten Haare unterwegs bin, müssen die Ponys einfach immer on fleek sein! Bei Dreck im Schweif, Mistflecken oder angeäppelten Beinen bekomme ich sofort so ein Kribbeln in den Fingern und das hört erst dann auf, wenn ich mit Schwamm, Eimer, Spray und Bürste bewaffnet loslegen kann.

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